Die Besatzung eines Schnellboots warf auf der Flucht vor der kolumbianischen Marine mehr als 100 Packungen Kokain in den Pazifischen Ozean, teilten die Behörden am Dienstag mit, als der Führer des Landes Präsident Trump in Washington besuchte und der Druck der USA, den Drogenhandel einzudämmen, zunahm. Kolumbien ist das weltweit größte Kokain produzierende Land.
Die Behörden beschlagnahmten 115,7 Kilogramm Kokain, das während einer Operation gegen den internationalen Drogenhandel auf einem Schnellboot 55 Seemeilen von der kolumbianischen Pazifikküste entfernt transportiert wurde, teilte die Marine des Landes in einer Mitteilung mit Stellungnahme.
Als sich die Behörden näherten, floh die Besatzung an Bord des Schnellboots und warf rechteckige Pakete mit den Drogen ins Meer, so die Marine sagte. Die Beamten holten 116 Pakete aus dem Meer.
Die Kokainbeute belief sich auf 289.000 Dosen Betäubungsmittel im Wert von 5,6 Millionen US-Dollar, so die Marine sagte. Die Behörden veröffentlichten mehrere Bilder des Einsatzes, auf denen Pakete mit dem mutmaßlichen Kokain zu sehen waren, die im Meer schwammen.
Kolumbianische Marine
Die Beschlagnahme wurde am selben Tag bekannt gegeben, an dem sich der kolumbianische Präsident Gustavo Petro mit Präsident Trump im Weißen Haus traf.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, teilte Reportern am Dienstag mit, dass das Treffen noch nicht zu Ende sei und sie keine Aussage machen könne, sagte aber, Herr Trump sei vorher in einer „positiven Stimmung“ gewesen und habe sich darauf gefreut. Petro sagte zuvor gegenüber CBS News Er hoffte, dass der Dialog mit Herrn Trump „einen Weltkrieg stoppen“ würde.
Die Trump-Administration hat weiterhin a militärischer Feldzug gegen mutmaßliche Drogentransportschiffe vor Südamerika im Pazifischen Ozean und in der Karibik. Bei diesen Streiks, die im September begannen, wurden mehr als 100 Menschen getötet.
Die Beziehungen zwischen Washington und Bogota waren angespannt, da die USA der kolumbianischen Regierung vorwarfen, den Anstieg der Kokainproduktion nicht einzudämmen. Letzten Oktober, Herr Trump namens Petro ein „illegaler Drogenführer“ und Finanzminister Scott Bessent kündigte Sanktionen gegen Petro und seine Familie an. Die USA entfernten auch Kolumbien aus dem Liste der Verbündeten im Krieg gegen Drogen.
Allerdings hat Kolumbien in letzter Zeit mehrere große Drogenrazzien angekündigt.
Letzten Monat hat die kolumbianische Marine die Macht übernommen zwei Tonnen Kokain nachdem er im Südpazifik ein mit Drogen und Treibstoff beladenes Schnellboot verfolgt hatte. Im November gab die Nation dies bekannt größte Kokain-Pleite in einem Jahrzehnt wurden 14 Tonnen in seinem wichtigsten pazifischen Hafen beschlagnahmt.


