Roboter-Rasenmäher können eine große Arbeitsersparnis sein, aber der Einstieg in einen solchen Roboter ist mit einer gewissen Lernkurve verbunden. Ich sage das als jemand, der Beim Versuch, ihren ersten Rasenroboter zu testen, wäre es beinahe zu einer Panne gekommen (Ich bin froh, sagen zu können, dass ich sie inzwischen beherrsche). Es sieht jedoch so aus, als könnten zukünftige Besitzer dank der Einführung einer neuen Art von Navigationstechnologie diese stressige Phase ganz überspringen.
LiDAR-betriebene Rasenroboter waren überall CES – Tatsächlich ist es eines davon heiße Tech-Trends für 2026. Dieses lichtbasierte Positionierungssystem ist bereits der Standard in der beste Roboterstaubsaugerund nun dürfte es auch über diesen Markt hinausgehen. Ich hatte Gelegenheit, mit ihm zu plaudern Tony HoVizepräsident für Geschäftsentwicklung bei Segway Navimow, über diesen besonderen Fortschritt und warum er so eine große Sache ist.
LiDAR funktioniert, indem es Lichtstrahlen aussendet und mithilfe von Flugzeitsensoren misst, wie lange es dauert, bis diese Strahlen zurückprallen. Anhand dieser Informationen ermittelt es dann, wo Objekte positioniert sind, und kann so eine 3D-Karte eines Raums erstellen.
Segway Navimow hat den i2 LiDAR als Teil seines neuen Modells eingeführt i2 kompakte Rasenroboter-Reiheund es ist bei weitem nicht die einzige Robotermähermarke, die diesen Ansatz verfolgt. Von der Robororck X1 LadAR zum Mammotion LUBA 3 AWD (und diverse Geschwistermodelle), zum Anthbot M5 LiDAR und die GOAT Ecovacs LIDARso gut wie alle großen Marken prüfen diese Option für die Navigation.
Warum ist Lawnbot LiDAR so eine große Sache?
Obwohl LiDAR nicht für jedes Szenario perfekt ist (auf seine Einschränkungen gehe ich weiter unten ein), bietet es dennoch einige große Vorteile. Sie müssen keinen Ort dafür finden RTK-Station leben; Sie müssen sich nicht darum kümmern, dass Ihr Roboter verloren geht, wenn ein Baum das Satellitensignal blockiert. und Sie müssen definitiv keine Begrenzungskabel verlegen. Da LiDAR seine eigenen Lichtstrahlen erzeugt, funktioniert es auch im Dunkeln.
In manchen Situationen können Sie Ihren neuen Rasenmäher auspacken, auf den Boden stellen und er kann dann einfach seine Umgebung erkunden und mit dem Schneiden beginnen. „Der LiDAR selbst kann im Wesentlichen Karten erstellen“, erklärt Tony. „Es wird also den Roboter lokalisieren und auch automatisch den Rasen kartieren.“ Einige Marken vermarkten dies als eine Variation von „Drop and Mow“, und es ist zweifellos ansprechend.
„LiDAR mag eigentlich Hindernisse. Es ist wie bei Menschen – wir suchen nach Orientierungspunkten, nicht wahr? Wenn wir also versuchen zu navigieren, sagen wir: ‚Hey, dieses Gebäude ist hier, dieser Baum ist da drüben, also bin ich zu Hause‘ oder so etwas in der Art“, sagt Tony. „Es ist ein sehr ähnliches Konzept, wenn man den Roboter zum ersten Mal fallen lässt. Er schaut sich nach Hindernissen um und verwendet diese Informationen, um herauszufinden, wo er sich befindet. Wenn er dann das nächste Mal an derselben Stelle ist, weiß er, wo er ist. Und nachdem er weiß, wo er sich auf der Karte befindet, kann er mit der Wegplanung beginnen.“
Die Beseitigung dieses Problems aus dem Einrichtungsprozess könnte weitreichende Auswirkungen auf den Markt haben. Konkret glaubt Tony, dass dadurch die Eintrittsbarriere beseitigt werden könnte, die die weite Verbreitung von Rasenrobotern verhindert.
„Auch wenn das Produkt heute schon recht einfach zu bedienen ist, werden einige Leute sagen: ‚Hey, ich wollte, dass es kinderleicht ist. Im Grunde möchte ich mir darüber keine Sorgen machen‘“, sagt Tony über den aktuellen Einrichtungsprozess. „Dieses LiDAR-Produkt wird viele Probleme lösen. Die Verbraucher werden (Rasenmäherroboter) schneller annehmen.“
„LiDAR eignet sich perfekt für kleinere Höfe mit Hindernissen“, fährt er fort. „Wir lieben (den i2 LiDAR). Er ist buchstäblich sorgenfrei.“
LiDAR-Einschränkungen
Für den Einsatz in großen, offenen Höfen ist LiDAR nicht wirklich geeignet. „Wenn Sie einen weiten, offenen Raum haben, können die Lichtstrahlen nicht reflektiert werden“, sagt Tony (ein Vertreter sagte mir, dass man tatsächlich LiDAR mit großer Reichweite bekommen kann, aber es ist derzeit zu teuer, um in Produkten wie diesem eine praktikable Lösung zu sein).
Glücklicherweise eignen sich solche hindernisfreien Bereiche besonders gut für eine andere Navigationstechnologie. „Sobald Sie sich im offenen Weltraum befinden, sind Satelliten die beste Technologie“, fährt Tony fort. Das bedeutet, dass es sich um Rasenmäher handelt, die für größere Flächen konzipiert sind – auch solche wie die Segway Navimow X4 – Sie werden es eher traditionell sehen Satelliten- und RTK-basierte Navigation.
Tatsächlich kombinieren viele moderne Rasenroboter verschiedene Navigationstechnologien, sodass in Situationen, in denen eine ausfällt, eine andere übernehmen kann.
Einer der Gründe, warum wir jetzt LiDAR (mit geringerer Reichweite) in Rasenmähern sehen, ist, dass es, obwohl es früher sehr teuer war, jetzt immer häufiger hergestellt wird und die Preise daher gesunken sind.
Es gibt eine Mischung aus zwei verschiedenen Typen: mechanisches LiDAR, bei dem das Modul oben auf dem Roboter sitzt, unter einer Art leichtem Schutzgehäuse; und „Solid-State“-LiDAR, bei dem das LiDAR-Modul im Körper des Rasenroboters untergebracht ist. Die mechanische Variante ist exponierter und vermutlich anfälliger für Beschädigungen, bietet aber eine 360-Grad-„Ansicht“ des Bereichs, die der Solid-State-Version fehlt. Auf die Frage, welches für die Navigation am besten geeignet ist, gibt es noch keine eindeutige Antwort – wir müssen mit den Tests beginnen und darüber berichten.
Was auch immer vorherrscht, es ist sicherlich eine aufregende Zeit für Roboter-Rasenmäher.
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