- Die TV-Fernbedienung wird durch beschriftete Datenträger und eine einfache Aktion ersetzt
- Kleinkinder können Sendungen auswählen, ohne Symbole lesen, Bildschirme antippen oder Kacheln scrollen zu müssen
- Disketten schränken die Optionen konstruktionsbedingt ein und reduzieren das versehentliche Wechseln von Inhalten
Disketten waren einst ein alltäglicher Bestandteil des Heimcomputers und dienten zum Laden von Software, zum Speichern von Dokumenten und zum Verschieben von Daten zwischen Computern.
Sie verblassten durch den täglichen Gebrauch als optische Datenträger und später SSD-basierter Speicher ersetzte sie für die lokale Dateiübertragung, während Cloud-Speicher Der Bedarf an physischen Medien wurde insgesamt reduziert.
Entwickler Mads Chr. Olesen hat Disketten in ein greifbares Auswahlsystem umgewandelt, das es seinem Kleinkind ermöglicht, Fernsehsendungen auszuwählen, indem es eine Diskette in ein Laufwerk einlegt.
Die Showauswahl in eine physische Aktion umwandeln
Olesen glaubt, dass „Disketten das beste Speichermedium sind, das je erfunden wurde“ und überträgt diese Überzeugung auf ein kinderfreundliches Fernsehsteuerungssystem.
Das System mit dem Namen FloppyDiskCast beschreibt den Gesamtaufbau, unterscheidet sich jedoch in seiner Funktion von der herkömmlicher Casting-Hardware.
Es verwendet veraltete Hardware, um Touchscreens und Fernbedienungen mit mehreren Tasten zu ersetzen, und die Festplatte fungiert als physischer Wähler und nicht als Speichergerät.
Die Einrichtung der Fernsehsteuerung weist jeder Diskette ein bestimmtes Programm zu, sodass keine Menüs oder Scroll-Schnittstellen erforderlich sind.
Jede Diskette ist mit einer visuellen Beschriftung versehen, die deutlich macht, welche Show nach dem Einlegen abgespielt wird. Wenn ein Kind eine Diskette in das Laufwerk einlegt, bestimmt allein diese Aktion, was auf dem Bildschirm angezeigt wird.
Dadurch wird die Interaktion auf eine einzelne, wiederholbare Bewegung reduziert, die nicht auf Lesen oder symbolischer Navigation beruht.
Das FloppyDiskCast-System erweckt den Eindruck, dass sich die Sendung auf der Festplatte selbst befindet, auch wenn die Wiedergabe über ein angeschlossenes Streaming-Gerät und nicht über ein lokales Gerät erfolgt Festplatte.
Diese Illusion spiegelt die frühere Funktionsweise von Wechselmedien wider, bei denen das direkte Einfügen eines Objekts zu sichtbaren Ergebnissen führte.
Die Struktur des Systems vermeidet die vielschichtige Komplexität, die in vielen Fällen zu finden ist Smart-TV Setups, und Olesens Ansatz spiegelt Bedenken darüber wider, wie aktuelle Smart-TV-Steuerungen für sehr junge Benutzer funktionieren.
Standardfernbedienungen und berührungsbasierte Steuerungen kombinieren häufig Anzeigen, Empfehlungen und Einstellungen innerhalb derselben Benutzeroberfläche.
Bei einem Kleinkind kann dies eher zu Verwirrung als zu einer Wahl führen. Das auf Disketten basierende System schränkt die Optionen konstruktionsbedingt ein, da nur verfügbare Disketten ausgewählt werden können.
Diese Einschränkung fördert das konzentrierte Betrachten und verhindert ein versehentliches Navigieren zu nicht verwandten Inhalten.
In den Kommentaren zum Projekt finden sich Sätze wie „Disketten sind großartig“, obwohl der praktische Schwerpunkt weiterhin auf Interaktionsdesign und nicht auf Nostalgie liegt.
Obwohl dieses Projekt zeigt, wie eingeschränkte physische Schnittstellen die kognitive Belastung reduzieren können, geht es nicht auf die Skalierbarkeit über eine begrenzte Anzahl von Shows hinaus ein.
Dies stellt wahrscheinlich kein Problem dar, da Experten empfehlen, die Bildschirmzeit für Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren auf eine Stunde pro Tag zu beschränken.
Kindern zwischen 18 Monaten und 2 Jahren wird empfohlen, sich noch weniger der Belastung auszusetzen, während Babys unter 18 Monaten im Allgemeinen empfohlen werden, die Zeit vor dem Bildschirm, mit Ausnahme von Video-Chats, vollständig zu vermeiden.
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