- Die Preise für DDR5-DRAM mit hoher Kapazität stiegen von Ende 2025 bis Anfang 2026 stark an
- TrendForce-Prognosen prognostizieren trotz scheinbarer Stabilisierung im Einzelhandel ein anhaltendes Preiswachstum
- Serverorientierte Module haben den größten Teil der Wafer-Produktion absorbiert, was zu einer Verknappung des PC-Angebots führt
Ein aktueller Preistrend von PCPartPicker deutet darauf hin, dass sich die Speicherpreise nach Monaten der Volatilität, insbesondere für Kits mit höherer Kapazität, stabilisieren könnten.
Diese scheinbare Ruhe steht in scharfem Kontrast zur Getrenntheit TrendForce-Prognosen Dies deutet darauf hin, dass die Vertragspreise für PC-DRAM Anfang 2026 erheblich steigen könnten.
Diese widersprüchlichen Signale spiegeln einen Markt wider, in dem sich kurzfristige Einzelhandelsdurchschnitte und längerfristige Liefervereinbarungen unterschiedlich entwickeln.
Angebotsanpassungen verändern die Verfügbarkeit
Die Kluft zwischen beobachteten Preisen und zukunftsgerichteten Verträgen hat sich vergrößert, was für Käufer, die nachverfolgen, eher Unsicherheit als Sicherheit schafft DDR5-DRAM Kosten.
Speicherlieferanten haben deutliche Anpassungen bei der Aufteilung der Produktionskapazität auf verschiedene Produktkategorien vorgenommen.
Serverorientierte Module haben zunehmend die verfügbare Wafer-Leistung absorbiert und verlassen Laptops und verwandte Produkte unterliegen strengeren Lieferbedingungen.
Zulieferer haben diesen Wandel mit selektiven Zuteilungspraktiken gepaart, die große Erstausrüster begünstigen und gleichzeitig die für unabhängige Modulhersteller verfügbaren Mengen reduzieren.
Diese Lieferdisziplin hat Spielraum für Vertragsänderungen nach oben geschaffen, da die Anbieter die historischen Preisunterschiede zwischen PC- und Serverspeicher verringern.
TrendForce-Daten, die die durchschnittlichen Verkaufspreise pro Gigabit verfolgen, zeigen im größten Teil des Jahres 2025 begrenzte Bewegungen.
Vom ersten Quartal bis zum dritten Quartal des Jahres bleiben sowohl die PC- als auch die Server-Speicherkapazitäten weitgehend unverändert, was auf ein kontrolliertes Angebot und eine stabile Nachfrage hindeutet.
Dieses Muster ändert sich abrupt im letzten Quartal des Jahres, wenn die Preise für beide Segmente fast gleichzeitig zu steigen beginnen.
Die Preise für DDR5-RDIMMs der Serverklasse steigen stärker, während die Preise für PC-orientierte SODIMMs einem sanfteren Aufwärtstrend folgen, was bestätigt, dass die Verschiebung marktweit und nicht isoliert erfolgte.
Die größte Bewegung findet zwischen Ende 2025 und dem ersten Quartal 2026 statt, wenn die Vertragspreise schnell steigen.
TrendForce Prognosen zeigen einen anhaltenden Anstieg bis zum Ende des Jahres 2026, wenn auch in einem langsameren Tempo nach dem anfänglichen Anstieg.
Wichtig ist, dass die Prognose keine Umkehr oder Korrektur anzeigt, sobald die Preise höhere Niveaus erreichen.
Stattdessen scheinen sich sowohl PC- als auch Server-DRAM in einem anhaltend höheren Bereich einzupendeln, wobei der Serverspeicher einen konstanten Aufschlag pro Gigabit beibehält.
Im Mittelpunkt dieser volatilen Preissituation steht die Nachfrage nach groß angelegten KI-Einsätzen.
Rechenzentrum Betreiber erweitern weiterhin speicherdichte Systeme, um Trainings- und Inferenz-Workloads zu unterstützen, was den Verbrauch von DDR5-Modulen mit hoher Kapazität erhöht.
Dieser anhaltende Einfluss der KI-Infrastruktur hat die Präferenz der Anbieter für Server- und Rechenzentrumsspeicher verstärkt und indirekt die Verfügbarkeit von PC-orientierten Produkten verringert.
Viele Beobachter haben die jüngste Verlangsamung des Preisanstiegs als Stabilisierung bezeichnet, obwohl die zugrunde liegenden Daten nicht auf eine verbesserte Erschwinglichkeit hinweisen.
Die Preise scheinen sich erst dann einzupendeln, wenn sie ein Niveau erreichen, das die Kaufaktivität einschränkt.
Dieses Muster deutet darauf hin, dass die Stabilität eher auf den Widerstand der Käufer als auf gesündere Angebotsbedingungen zurückzuführen sein könnte.
Bleibt die Nachfrage eingeschränkt, während die Lieferanten ihre aktuellen Allokationsstrategien beibehalten, könnten die erhöhten Preise länger anhalten, als viele Marktteilnehmer erwarten.
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