- Broadcom verwendet die APU-Bezeichnung für die Vernetzung von Silizium statt für die Grafikintegration
- Der BCM4918 verlagert die Paketverarbeitung durch dedizierte Offload-Engines weg von den CPUs
- Wi-Fi-8-Zugangspunkte ähneln zunehmend kompakten Edge-Computing-Plattformen
Broadcom hat den BCM4918-Netzwerkprozessor für High-End-Wi-Fi-8-Zugangspunkte für Privathaushalte eingeführt und damit die Bezeichnung „Accelerated Processing Unit“ in einem Kontext wiederbelebt, der weit von seiner ursprünglichen Bedeutung entfernt ist.
Historisch gesehen wird der APU-Begriff beschrieben AMD-Prozessoren das eine Allzweck-CPU mit integrierter Grafik auf einem Chip kombinierte.
Im Gegensatz, Broadcom wendet den Ausdruck auf ein System-on-Chip an, das Rechenkerne, Netzwerk-Offload-Engines, Sicherheitsblöcke und KI-Logik auf dem Gerät integriert, ohne dass dies erforderlich ist GPU Fähigkeit überhaupt.
Rechen- und Paketverarbeitungsarchitektur
Im Zentrum des BCM4918 sitzt ein ARMv8-kompatibler Quad-Core CPU Komplex für Steuerungsebenenoperationen und Kundensoftware.
Anstatt den Datenverkehr direkt zu verarbeiten, wird die CPU durch einen Dual-Issue-Runner-Paketprozessor ergänzt, der kabelgebundene und kabellose Datenpfade unabhängig verwaltet.
Dieses Design ermöglicht, dass der Großteil des Netzwerkverkehrs die CPU vollständig umgeht, wodurch Konflikte reduziert und Software-Engpässe bei anhaltenden Durchsatzanforderungen vermieden werden.
Eine solche Trennung zwischen Steuerungs- und Datenebene ist bei High-End-Netzwerkgeräten üblich, ihre Wirksamkeit bei Zugangspunkten für Privathaushalte hängt jedoch von der Firmware-Implementierung des Anbieters ab.
Broadcom integriert seine Neural Engine als Teil des BCM4918 und ermöglicht so lokale Inferenz für ausgewählte maschinelle Lernaufgaben.
Diese Fähigkeit unterstützt die Idee, dass Access Points als Edge-Computing-Plattformen und nicht als einfache Konnektivitätsgeräte fungieren.
Die verfügbare Dokumentation quantifiziert jedoch nicht die Inferenzleistung, unterstützte Modelle oder realistische Arbeitslasten.
Ohne diese Details lässt sich die praktische Bedeutung der On-Device-KI über allgemeine Ansprüche an Autonomie und Reaktionsfähigkeit hinaus nur schwer beurteilen.
Das Netzwerksubsystem kombiniert Beschleunigungs-Engines mit integrierten Multi-Gigabit-Ethernet-PHYs, einschließlich Unterstützung im Zusammenhang mit 10GbE-Konnektivität für kabelgebundene Backhaul-Szenarien.
Zu den Erweiterungsoptionen gehören vier PCIe-Gen3-Schnittstellen und zwei USB-Controller, sodass zusätzliche Funkgeräte oder Peripheriegeräte angeschlossen werden können.
Aus Sicherheitsgründen sind Funktionen wie sicheres Booten und kryptografische Beschleunigung direkt in das Silizium integriert, was die Netzwerkhardware für Privathaushalte bei der Bewältigung sensibler Daten und häufiger Software-Updates unterstützen soll.
Broadcom legt Wert auf eine reduzierte Platinenkomplexität durch die Konsolidierung von CPU-Kernen, KI-Logik, Netzwerkbeschleunigung und Sicherheitsfunktionen in einem einzigen 19 x 19 mm großen FCBGA-Gehäuse für normale Wohntemperaturen.
Der BCM4918 scheint sich weniger auf die aktuelle Leistung von Access Points als vielmehr auf zukünftige softwaregesteuerte Differenzierung zu konzentrieren, vorausgesetzt, dass Anbieter weiterhin allgemein beschriebene Funktionen nutzen können.
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