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35.000 Haushalte in Berlin tagelang ohne Strom, nachdem „linke Aktivisten“ Stromleitungen angegriffen haben | Weltnachrichten

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35.000 Haushalte in Berlin tagelang ohne Strom, nachdem „linke Aktivisten“ Stromleitungen angegriffen haben | Weltnachrichten

Etwa 35.000 Haushalte in Berlin sind ohne Strom, nachdem Beamte sagten, Linksextremisten hätten Hochspannungsleitungen angegriffen.

Sie wurden nach Angaben der örtlichen Behörden durch einen Brand beschädigt, der am Samstagmorgen auf einer Kabelbrücke über den Teltowkanal in der Nähe des Kraftwerks Lichterfelde ausgebrochen war.

Beamte haben Gemeindezentren eröffnet, in denen die Bewohner während der eisigen Temperaturen Schutz suchen können, und Sporthallen in Notunterkünfte umgewandelt.

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Feldbetten in einer zur Notunterkunft umgebauten Sporthalle. Bild: Reuters

Dieses Gemeindezentrum bietet den Bewohnern auch Unterkunft. Bild: Reuters
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Dieses Gemeindezentrum bietet den Bewohnern auch Unterkunft. Bild: Reuters

Nach Angaben von Stromnetz Berlin, dem Betreiber des Ortsnetzes, waren in den Bezirken Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde im Südwesten der Hauptstadt zunächst mehr als 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom.

Mit einer vollständigen Wiederherstellung des Stroms wird voraussichtlich erst am Donnerstag gerechnet, während in Berlin Tagestemperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschen.

Das Geschäft eines Cafébesitzers wurde vom Stromausfall heimgesucht. Bild: ENEX
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Das Geschäft eines Cafébesitzers wurde vom Stromausfall heimgesucht. Bild: ENEX

Der Vorfall wird wegen möglicher Brandstiftung untersucht. Die Behörden verglichen es mit einem ähnlichen Stromausfall im vergangenen September im Südosten Berlinals radikale Aktivisten sagten, sie stecken hinter dem Angriff.

Bei den Tätern am Samstag handele es sich um „eindeutige Linksextremisten“, sagte Berlins Oberbürgermeister Kai Wegner einer Deutschen Presse-Agentur.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass erneut eindeutig Linksextremisten unser Stromnetz angegriffen und dadurch Menschenleben gefährdet haben“, sagte Wegner.

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Berlins Bürgermeister Kai Wegner trifft eine ältere Frau in einer Notunterkunft. Bild: Reuters
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Berlins Bürgermeister Kai Wegner trifft eine ältere Frau in einer Notunterkunft. Bild: Reuters

Franziska Giffey, Wirtschaftssenatorin der Stadt, sagte, der Stromausfall, der auch Heizungs- und Internetdienste betraf, habe „Zehntausende Haushalte und Betriebe getroffen, darunter Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, zahlreiche soziale Einrichtungen und Unternehmen“.

Stromnetz Berlin gab am Sonntag ein Update bekannt, in dem es hieß, dass in den Bezirken Nikolassee, Zehlendorf und Wannsee weiterhin rund 35.000 Haushalte und 1.900 Gewerbekunden ohne Strom seien.

Eine Karte der betroffenen Gebiete in den Bezirken Steglitz und Zehlendorf. Bild: Stromnetz Berlin
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Eine Karte der betroffenen Gebiete in den Bezirken Steglitz und Zehlendorf. Bild: Stromnetz Berlin

Schneewetter und eisige Temperaturen haben die Bemühungen zur Wiederherstellung der Stromversorgung verlangsamt.

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