Start Lebensstil Jenseits von Tokio und Kyoto: Ein queerer Reiseführer für die japanische Hokuriku-Region

Jenseits von Tokio und Kyoto: Ein queerer Reiseführer für die japanische Hokuriku-Region

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Jenseits von Tokio und Kyoto: Ein queerer Reiseführer für die japanische Hokuriku-Region

Die Geishas bringen den Gästen Sake-Trinkspiele bei und führen choreografierte Tänze auf, begleitet vom Klang einer Shamisen, einer dreisaitigen japanischen Laute, und wunderschönem Gesang in einer Kouta, einem kurzen, singenden Lied. Besucher erfahren mehr darüber, was eine Geisha ausmacht und über die heilige Kunst, die Generationen japanischer Abstammung und matriarchaler Abstammung birgt.

Insgesamt wird Japan oft als konservative Nation angesehen, in der öffentliche Zuneigungsbekundungen nicht normal sind. Auch dort ist die gleichgeschlechtliche Ehe weiterhin illegal Ein Gericht in Tokio bestätigte das Verbot als verfassungsgemäß erst Ende November.

Aber die Unterstützung für ein lebendiges queeres Leben zeigt sich darin, wie viele Einheimische alle Menschen mit einem würdevollen Sinn für Freundlichkeit akzeptieren. Traditionelle Philosophien, die auf Spiritualität und kultureller Etikette basieren, verleihen der Art und Weise, wie Einheimische mit Besuchern interagieren, Leben, selbst in den ländlichsten Regionen.

Einige abschließende Empfehlungen für Ihre Reiseroute: Die UNESCO-Weltkulturerbestätte Gokayama Ainokura ist eine verträumte Szene direkt aus einem Hayao Miyazaki-Film; Ein Hochgeschwindigkeitszug zum Bahnhof Shintakaoka nördlich von Kanazawa, gefolgt von einer Busfahrt, kann Besucher in moosige Landschaften entführen, die einem Zeichentrickklassiker entsprungen zu sein scheinen. Es gibt über 20 Häuser im „Gassho-zukuri“-Stil, die von einer kleinen Gemeinschaft von 54 Bewohnern bewohnt werden und seit einem Jahrhundert oder länger stehen, umgeben von üppiger Vegetation. Die Gemeinschaft wird durch japanische buddhistische und shintoistische Überzeugungen gestärkt, die die Menschheit seelisch und spirituell mit der natürlichen Welt verbinden.

Die Region Hokuriku in Japan sollte auf dem Radar von mehr LGBTQ+-Reisenden sein, da sie Besuchern die Möglichkeit bietet, in einem Onsen zu entspannen oder in die natürliche Schönheit der Region einzutauchen. Gäste können jahrhundertealte Kunst, eine blühende Meeresfrüchteszene und unverwechselbare japanische Handwerkskunst erkunden. Und das alles kann man erleben, indem man einfach in den Hochgeschwindigkeitszug einsteigt und ein mit Deckchen geschmücktes Taxi in ein jenseitiges Reich nimmt.

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