- Die KI-fokussierte Speicherproduktion schränkt die Verfügbarkeit von Verbraucherhardware ein
- Die DRAM-Kosten steigen schneller als von den meisten Herstellern erwartet
- Dell und Lenovo kündigen zweistellige Preiserhöhungen für Unternehmensserver an
Server- und PC-Hersteller sind mit einem starken Anstieg der Komponentenkosten konfrontiert, der vor allem auf Speicherknappheit zurückzuführen ist.
Analysten warnen, dass sich die DRAM- und HBM-Produktion zunehmend auf KI-Server konzentriert, was die Verfügbarkeit für Standard-Consumer-Hardware verringert.
TrendForce schätzt, dass die DRAM-Preise zwischen 8 und 13 % steigen könnten, während Counterpoint einen noch stärkeren Anstieg vorhersagt.
Branchenreaktionen und Preisanpassungen
Diese Verschiebung der Produktionsprioritäten hat Unternehmen dazu veranlasst, ihre Produktlinien zu überdenken, wobei einige Marken die verbraucherorientierte Ausrichtung eingestellt haben, um der Nachfrage der Unternehmen gerecht zu werden.
Große OEMs, darunter Dell, Lenovo, PSund HPE planen große Preiserhöhungen für Server, voraussichtlich um etwa 15 %, während die PC-Preise voraussichtlich um etwa 5 % steigen werden.
Der COO von Dell beschrieb die Engpässe als „beispiellos“ und wies darauf hin, dass das Angebot Schwierigkeiten habe, mit der wachsenden Nachfrage Schritt zu halten.
Speicherkomponenten, NAND, Festplatten und fortschrittliche Halbleiterknoten stehen alle unter Druck.
Kanalquellen deuten darauf hin, dass längere Vorlaufzeiten inzwischen bei allen Marken üblich sind, mit Ausnahme von Apfel Macs und Microsoft Surface Produkte, die weniger betroffen zu sein scheinen.
Speicherhersteller wenden sich zunehmend der KI-fokussierten Produktion zu, was sich auf die Verfügbarkeit und die Kosten von Komponenten für allgemeine Hardware auswirkt.
Micron hat kürzlich dies angekündigt Einstellung der Marke Crucialmit dem Ziel, große Kunden mit KI-Servern zu priorisieren.
Samsung Berichten zufolge sind die Speicherpreise um bis zu 60 % gestiegen, da Fabriken ihre Kapazität hin zu KI-Workloads verlagern.
Dieser Nachfrageschub hat zu Volatilität auf dem gesamten Speichermarkt geführt und die Hersteller gezwungen, ihre Preis- und Lieferstrategien anzupassen.
Quellen aus der Lieferkette weisen darauf hin, dass fast alle großen Hersteller zweistellige Zuwächse planen Server Preise und moderate Erhöhungen bei PCs.
Der COO von Lenovo warnte, dass der Kostendruck bei Arbeitsspeicher und SSDs „dramatischer als üblich“ sei und eine Eindämmung schwierig sei.
HP bezeichnete höhere Speicherkosten als „vorübergehenden Gegenwind“, der vor allem PCs und nicht Peripheriegeräte betreffe.
Trotz dieser Anpassungen stellen IDC-Analysten fest, dass die aktuelle Marktbewegung im Vergleich zu früheren Schwankungen ungewöhnlich groß ist.
Der Trend zeigt den wachsenden Einfluss von KI auf den Hardwaremärkten mit der Nachfrage nach Servern, CPUsUnd GPUs Speicherknappheit vorantreiben.
Während die Hersteller daran arbeiten, die Auswirkungen zu bewältigen, deutet das Tempo dieser Preisverschiebungen darauf hin, dass die Budgets für Unternehmens- und Verbraucherhardware einem anhaltenden Druck ausgesetzt sein werden.
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