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Schweizer Wähler entscheiden über Erhöhung der Erbschaftssteuer für Supervermögende

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Schweizer Wähler entscheiden über Erhöhung der Erbschaftssteuer für Supervermögende

Anzahl der Milliardäre: 57Gesamtvermögen: 125 Milliarden US-Dollar. Die Schweiz gilt als Spielplatz der Reichen und Berühmten und belegt im weltweiten Milliardärs-Gewinnspiel den 8. Platz. Als Heimat derjenigen, die 30 Millionen US-Dollar und mehr haben, oder der Superreichen, belegt sie den 7. Platz. Die Milliardäre der Schweiz repräsentieren das oberste Prozent der 5.597 Superreichen und kontrollieren mehr als 19 Prozent des Gesamtvermögens dieser Gruppe. Im Durchschnitt ist jeder dieser Milliardäre 2,2 Milliarden US-Dollar wert, obwohl Europa insgesamt einen Rückgang verzeichnet

Foto: Ingolf Pompe | LOOK-Foto

Die Schweiz ist seit langem ein Zufluchtsort für die Superreichen. Laut dem Wirtschaftsmagazin Bilanz sind die 300 reichsten Einwohner zusammen 850 Milliarden Schweizer Franken oder etwas mehr als eine Billion US-Dollar wert. Doch am Sonntag werden die Wähler zur Wahl gehen, um über eine Erbschaftssteuer abzustimmen, die sie verärgert hat.

Der Vorschlag, jede Erbschaft und Schenkung von mehr als 50 Millionen Schweizer Franken mit 50 % zu besteuern, wird voraussichtlich abgelehnt. Einer aktuellen Umfrage zufolge liegt die Unterstützung bei lediglich 30 %.

Enge Anhänger der Debatte sagten jedoch gegenüber CNBC, dass die Initiative seit ihrem Vorschlag im Jahr 2024 wohlhabende Privatpersonen und Familienunternehmen erschüttert habe. Der Schweizer Milliardär Peter Spuhler, Gründer und Eigentümer von Stadler Rail, hat damit gedroht, das Land zu verlassen, falls die Steuer in Kraft tritt. Gegenüber dem Schweizer Tagesanzeiger sagte er, dass seine Familie Schwierigkeiten haben würde, eine solche Steuer zu zahlen, da ihr Vermögen in Unternehmen gebunden sei.

„Viele Betroffene haben mit ihren Beratern und Steueranwälten gesprochen und den Papierkram erledigt, um sicherzustellen, dass sie zu dieser Jahreszeit, eine Woche vor der Schlussabstimmung, bereit sind, bei Bedarf auszuziehen“, sagte Stefan Legge von der Universität St. Gallen in der Schweiz am Freitag gegenüber CNBC.

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