Mit der Schaffung von „Raum“ wollten Meijers und Bijma einen Raum schaffen, „der sich wie eine eigene Welt anfühlt – in der man sich völlig verlieren kann, sich aber dennoch sicher, gehalten und verbunden fühlt“. Dies spiegelt sich in den wunderschönen Innenräumen des Clubs wider, zu denen Gitterstäbe aus Glas, ein schlichter Cafébereich aus Beton und ein elegantes Lichtdesign gehören, das von sinnlichem Rot im Umkleideraum und Toilettenbereich des Clubs bis hin zu Orangen- und Violetttönen bei Sonnenuntergang auf den Gängen zwischen den Tanzflächen reicht.
„Die Architektur spielt mit Kontrasten: Opulenz trifft auf Intimität, Chaos auf Kontrolle. Jede Ecke bietet eine andere Energie, von immersiven Installationen bis hin zu ruhigen, schwach beleuchteten Zonen, die die Menschen atmen lassen“, fügen die beiden hinzu. Sie haben mit einer Reihe von Künstlern zusammengearbeitet, um die visuelle Sprache von Raum zu definieren. Catalina Reyes Navarro, ein lokal ansässiges Talent, schuf eine Installation aus Fahnen mit verschwommenen Clubfotos von früheren Raum-Partys, die das Herzstück des Haupt-Chillout-Bereichs des Clubs bildet. Die Arbeit ist Teil des Artist-in-Residence-Programms von Lucia Fernandez Santoro im Raum, das eine Reihe verschiedener Kreativer einlädt, Arbeiten im Club zu zeigen.
Ein zweiter Ruhebereich, der von den Architekten Joaquin Valdes und Bram van Grinsven entworfen wurde, ist als Amphitheater konzipiert, flankiert von Glaswänden, das dank Lichtstreifen, die den Raum umhüllen, in Rot- und Blautöne getaucht ist. „Das Design ist ein Statement. Es spiegelt unsere Überzeugung wider, dass Clubs eigenständige kulturelle Institutionen sein können – Orte des künstlerischen Ausdrucks und der Transformation, nicht nur des Konsums“, sagen die Gründer.
von links: Helen WintershovenClubbesucher: „Ich liebe den Club, weil man dort sein kann, man selbst“; KetiaBewohnerin: „Es fühlt sich an, als würde man nach Hause kommen statt zur Arbeit gehen“



